Ein bewusster Start in den Tag – Eine einfache Morgen- & Atemroutine für Klarheit und Energie
- Lakshmana | Tobias Schalyo

- 18. Jan.
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 1. Feb.
Der Morgen setzt den Ton für den ganzen Tag.
Noch bevor wir sprechen, reagieren oder funktionieren, entscheidet sich, wie verbunden wir uns fühlen – mit unserem Körper, unserem Atem und unserer inneren Ausrichtung.
Diese kurze Morgenroutine ist eine Einladung, den Tag nicht im Außen zu beginnen, sondern bei dir selbst.
Du brauchst dafür nur 10–15 Minuten, keinen besonderen Ort und keine Vorkenntnisse. Nur die Bereitschaft, dir selbst diesen Moment zu schenken.

Warum eine Morgenroutine so wirkungsvoll ist
Nach dem Aufwachen ist unser Nervensystem besonders empfänglich.Gedanken sind noch nicht vollständig aktiv, Gewohnheitsmuster noch weich. Genau hier liegt die Chance.
Eine bewusste Morgenpraxis kann:
das Nervensystem regulieren
Stressreaktionen reduzieren
Klarheit und Fokus fördern
die Verbindung zum Körper stärken
den Atem vertiefen
emotionale Balance unterstützen
Es geht nicht darum, „mehr zu leisten“, sondern präsenter zu sein.
Die Lakshmana Morgenroutine (10–15 Minuten)
1. Ankommen (2 Minuten)
Setze dich aufrecht auf deine Matte, ein Kissen oder ans Bett.
Schließe sanft die Augen.
Spüre den Kontakt zum Boden
Nimm wahr, wie sich dein Körper heute anfühlt
Ohne Bewertung, ohne Ziel
👉 Allein dieses bewusste Wahrnehmen verändert bereits deinen inneren Zustand.
2. Atem verbinden – Sanfte Bauchatmung (4 Minuten)
Lege eine Hand auf deinen Bauch, eine auf dein Herz.
Atme durch die Nase ein
Spüre, wie sich der Bauch hebt
Atme langsam aus und lass Spannung los
Zähle innerlich:
4 Sekunden ein
6 Sekunden aus
Die verlängerte Ausatmung signalisiert deinem Nervensystem: Du bist sicher.
3. Mobilisierende Bewegung (5 Minuten)
Verbinde Atem und Bewegung – ruhig, fließend, achtsam.
Sanfte Wirbelsäulenbewegungen
Kreise Schultern und Nacken
Vor- und Rückbeugen im Sitzen oder Stehen
Bewege dich nicht nach Plan, sondern nach Gefühl.
Dein Körper weiß, was er braucht.
4. Innere Ausrichtung (2–4 Minuten)
Lege die Hände in Namasté vor dein Herz.
Stelle dir eine einfache Frage:
Wie möchte ich mich heute fühlen?
Vielleicht entsteht ein Wort:
ruhig
klar
verbunden
kraftvoll
Oder ein Bild.
Oder einfach ein Atemzug voller Präsenz.
Du musst nichts festhalten – nur wahrnehmen.
Diese Routine darf sich verändern
Manche Tage brauchen mehr Stille.
Andere mehr Bewegung.
Manche nur einen bewussten Atemzug.
Yoga bedeutet nicht, einer festen Form zu folgen, sondern mit dem Leben in Beziehung zu bleiben.
Schon wenige Minuten am Morgen können deinen Tag spürbar verändern.
Eine Einladung an dich
Probiere diese Routine für ein paar Tage aus – ohne Erwartung.
Beobachte nicht, ob sie „funktioniert“, sondern wie sie sich anfühlt.
Denn echte Veränderung beginnt nicht im Denken.
Sie beginnt im Spüren.
Namasté
Lakshmana


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