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Ein bewusster Start in den Tag – Eine einfache Morgen- & Atemroutine für Klarheit und Energie

Aktualisiert: 1. Feb.

Der Morgen setzt den Ton für den ganzen Tag.


Noch bevor wir sprechen, reagieren oder funktionieren, entscheidet sich, wie verbunden wir uns fühlen – mit unserem Körper, unserem Atem und unserer inneren Ausrichtung.


Diese kurze Morgenroutine ist eine Einladung, den Tag nicht im Außen zu beginnen, sondern bei dir selbst.


Du brauchst dafür nur 10–15 Minuten, keinen besonderen Ort und keine Vorkenntnisse. Nur die Bereitschaft, dir selbst diesen Moment zu schenken.

Ein bewusster Atemzug am Morgen – ankommen im Körper, bevor der Tag beginnt.
Ein bewusster Atemzug am Morgen – ankommen im Körper, bevor der Tag beginnt.

Warum eine Morgenroutine so wirkungsvoll ist


Nach dem Aufwachen ist unser Nervensystem besonders empfänglich.Gedanken sind noch nicht vollständig aktiv, Gewohnheitsmuster noch weich. Genau hier liegt die Chance.


Eine bewusste Morgenpraxis kann:

  • das Nervensystem regulieren

  • Stressreaktionen reduzieren

  • Klarheit und Fokus fördern

  • die Verbindung zum Körper stärken

  • den Atem vertiefen

  • emotionale Balance unterstützen


Es geht nicht darum, „mehr zu leisten“, sondern präsenter zu sein.



Die Lakshmana Morgenroutine (10–15 Minuten)


1. Ankommen (2 Minuten)


Setze dich aufrecht auf deine Matte, ein Kissen oder ans Bett.


Schließe sanft die Augen.

  • Spüre den Kontakt zum Boden

  • Nimm wahr, wie sich dein Körper heute anfühlt

  • Ohne Bewertung, ohne Ziel


👉 Allein dieses bewusste Wahrnehmen verändert bereits deinen inneren Zustand.

2. Atem verbinden – Sanfte Bauchatmung (4 Minuten)


Lege eine Hand auf deinen Bauch, eine auf dein Herz.

  • Atme durch die Nase ein

  • Spüre, wie sich der Bauch hebt

  • Atme langsam aus und lass Spannung los


Zähle innerlich:

  • 4 Sekunden ein

  • 6 Sekunden aus


Die verlängerte Ausatmung signalisiert deinem Nervensystem: Du bist sicher.



3. Mobilisierende Bewegung (5 Minuten)


Verbinde Atem und Bewegung – ruhig, fließend, achtsam.

  • Sanfte Wirbelsäulenbewegungen

  • Kreise Schultern und Nacken

  • Vor- und Rückbeugen im Sitzen oder Stehen


Bewege dich nicht nach Plan, sondern nach Gefühl.

Dein Körper weiß, was er braucht.



4. Innere Ausrichtung (2–4 Minuten)


Lege die Hände in Namasté vor dein Herz.


Stelle dir eine einfache Frage:

Wie möchte ich mich heute fühlen?

Vielleicht entsteht ein Wort:

  • ruhig

  • klar

  • verbunden

  • kraftvoll


Oder ein Bild.

Oder einfach ein Atemzug voller Präsenz.


Du musst nichts festhalten – nur wahrnehmen.



Diese Routine darf sich verändern


Manche Tage brauchen mehr Stille.

Andere mehr Bewegung.

Manche nur einen bewussten Atemzug.


Yoga bedeutet nicht, einer festen Form zu folgen, sondern mit dem Leben in Beziehung zu bleiben.


Schon wenige Minuten am Morgen können deinen Tag spürbar verändern.



Eine Einladung an dich


Probiere diese Routine für ein paar Tage aus – ohne Erwartung.

Beobachte nicht, ob sie „funktioniert“, sondern wie sie sich anfühlt.


Denn echte Veränderung beginnt nicht im Denken.

Sie beginnt im Spüren.


Namasté

Lakshmana


 
 
 

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