Zurück in den Körper – Warum echte Veränderung im Spüren beginnt
- Lakshmana | Tobias Schalyo

- 15. Jan.
- 2 Min. Lesezeit
Wir leben in einer Zeit, in der vieles im Kopf stattfindet. Gedanken kreisen, To-do-Listen werden länger, der Alltag schneller. Gleichzeitig verlieren viele Menschen die Verbindung zu dem Ort, an dem alles beginnt: dem eigenen Körper.
Yoga – und ein bewusster Lebensstil insgesamt – lädt uns ein, genau hier wieder anzukommen.

Der Körper als Anker im Hier und Jetzt
Unser Körper lebt immer im Moment. Während der Geist zwischen Vergangenheit und Zukunft pendelt, ist der Atem immer jetzt. Die Bewegung immer jetzt. Die Empfindung immer jetzt.
Wenn wir beginnen, wieder zu spüren statt nur zu funktionieren, entsteht etwas Entscheidendes: Präsenz.Und Präsenz ist die Grundlage für echte Veränderung – körperlich, mental und emotional.
In meiner Arbeit erlebe ich immer wieder, dass Menschen nicht „mehr Disziplin“ brauchen, sondern mehr Verbindung. Verbindung zum Atem, zu inneren Signalen, zu Grenzen – und zu dem, was ihnen wirklich guttut.
#1: Yoga ist mehr als Asana
Yoga wird oft auf Körperhaltungen reduziert. Doch die Asana ist nur ein Werkzeug. Ein sehr kraftvolles – aber eben nur ein Teil des Ganzen.
Ganzheitliches Yoga bedeutet:
den Atem bewusst zu führen
Spannung wahrzunehmen und loszulassen
Gedanken zu beobachten, ohne sich mit ihnen zu identifizieren
dem Nervensystem Sicherheit zu geben
dem Körper zuzuhören, statt ihn zu kontrollieren
Wenn Bewegung, Atmung und Aufmerksamkeit zusammenkommen, entsteht ein Raum, in dem Heilung, Klarheit und neue Energie möglich werden.
#2: Achtsamkeit im Alltag – kleine Schritte, große Wirkung
Bewusstsein endet nicht auf der Yogamatte.Es zeigt sich im Alltag – beim Gehen, Essen, Arbeiten, Kommunizieren.
Schon kleine Veränderungen können viel bewirken:
ein bewusster Atemzug vor einem Gespräch
ein Moment Stille am Morgen
ehrliches Spüren statt automatisches Reagieren
Pausen, bevor der Körper sie erzwingen muss
Achtsamkeit bedeutet nicht, alles perfekt zu machen.
Sie bedeutet, wahrzunehmen, was ist – und liebevoll darauf zu antworten.
#3: Innere Arbeit braucht Sicherheit
Tiefe entsteht nicht durch Druck, sondern durch Vertrauen.Deshalb sind mir sichere Räume so wichtig – in meinen Kursen, Workshops und im Austausch innerhalb der Community.
Wenn wir uns sicher fühlen, darf sich das Nervensystem entspannen. Wenn das Nervensystem entspannt ist, kann Veränderung geschehen.
Ob durch Yoga, Atemarbeit, Kältetherapie oder bewusste Gespräche:
Der Weg nach innen ist immer auch ein Weg zurück in die eigene Kraft.
Eine Einladung
Dieser Blog ist kein Ort für Perfektion.
Er ist ein Raum für Echtheit, Wachstum und bewusste Entwicklung.
Vielleicht erinnert dich dieser Text daran,
wieder mehr zu fühlen
langsamer zu werden
deinem Körper zu vertrauen
und dir selbst mit mehr Mitgefühl zu begegnen
Wenn du magst, begleite mich weiter auf diesem Weg – hier im Blog, auf der Matte oder in gemeinsamen Räumen des bewussten Seins.
Namasté
Lakshmana


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